Patrick ''Paddy'' Jeske


Geboren: 18.01.1993
Wohnort: Niederndorf
Beruf: Industriemechaniker


Wie bist du zum angeln gekommen, bzw. hast dich auf das Karpfenangeln konzentriert?


Angefangen hat alles als mich mein Vater, der Jäger ist, mit zwei Jahren regelmäßig mit in den Wald genommen hat. Ich lernte dadurch viel über die Natur und deren Bewohner. Als ich dann acht Jahre alt war, nahm mich mein Freund und Nachbar Florian ''Bosi'' Bosecker das erste Mal mit zum Angeln an einen kleinen Forellenbach und ich entdeckte meine Leidenschaft für das Angeln. Mit zehn Jahren bekam ich dann endlich von meinen Eltern den Jugendfischereischein und trat dem Verein „Angelverein Rodachtal e. V.“ bei. Jeden Freitag besuchte ich das sogenannte „Freitagsangeln“ des Vereins an einem kleinen Weiher in einem Wald, welches mir sehr viel Spaß bereitete. Mit 13 Jahren meldete ich mich zum Fischereischein an und bestand diesen natürlich auch auf Anhieb. Nachdem ich diesen bestanden hatte, fuhr ich mit Daniel und Max ins Altmühltal zum Karpfenfischen. Das Karpfenfieber packte mich, als ich meinen ersten kleinen, aber kampfstarken, Karpfen an einem Altwasser fing. Von diesem Moment an ging ich regelmäßig an mein kleines Hausgewässer zum Karpfenangeln. Die darauf folgenden Jahre verbrachte ich nun regelmäßig eine Woche mit Freunden im Altmühltal. Wir hatten dabei immer sehr viel Spaß und großartige Fänge.


Was macht das Fischen auf Karpfen für dich aus?


Es gibt wohl kaum eine andere Angelart, bei der die Aufregung und die Entspannung so nah beieinander liegen. Man genießt die Ruhe der Natur und plötzlich „schreit“ der Bissanzeiger auf und der Adrenalinstoß ist perfekt!

Dein schönstes Erlebnis am Wasser?


Es gibt so viele schöne Momente am Wasser, die man nicht alle aufzählen kann.


Dein Schlimmstes Erlebnis am Wasser?


Wir starteten zu unserer Wochensession an unserem damaligen Hausgewässer. Als wir dort ankamen, luden wir zunächst das Auto aus und trugen Schritt für Schritt das Tackle zum Angelplatz bis nur noch der Bierkasten übrig blieb. Plötzlich fuhr ein Mopedfahrer mit Anhänger am anderen Ufer vorbei und grüßte freundlich. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nicht, dass dieser freundliche Mopedfahrer später unseren Bierkasten klauen würde, sonst hätten wir nicht so freundlich zurück gegrüßt. Wir schauten den Fahrer hinterher und dann sahen wir wie er bei unserem Auto, neben dem der Bierkasten stand, anhielt. Von weitem konnten wir erkennen, wie er etwas auf seinen Anhänger lud. Wir wussten jedoch noch nicht, dass das unser Bierkasten war. Als ich zum Auto lief um den Bierkasten zu holen, war dieser plötzlich verschwunden. Dieser Mopedfahrer klaute uns tatsächlich den Bierkasten! Die gute Laune war dann natürlich weg, als ich Bosi von dem Geschehen erzählte!

Was willst du in den nächsten Jahren erreichen?


Natürlich möchte ich viele neue Gewässer kennenlernen und dadurch mehr Zeit am Wasser verbringen.